| Transsibirische
Eisenbahn - von Hamburg nach
Peking

Eine Reise mit der Transsibirischen Eisenbahn hat ihren Mythos und
ihren abenteuerlichen Charakter bis heute nicht verloren.
Die
fast 10.000 Kilometer lange Bahnlinie ist seit über hundert
Jahren die Lebensader sowie der wirtschaftliche Motor Sibiriens
und der angrenzenden Länder.
Der Gedanke, Russland,
die Mongolei und China mit der Eisenbahn zu durchqueren und
fremde Kulturen, Religionen und Menschen sowie die
unterschiedlichen Landschaften zu erleben, fasziniert mich seit
meiner Kindheit.
Meine
Reise beginnt auf dem Hauptbahnhof in Hamburg und führt zuerst
durch Polen und Weißrussland
in
die Millionenmetropole Moskau. Nach dem Besuch der
beeindruckenden Stadt und dem orthodoxen Kloster Sergiev Posad
geht es in das sagenumwobene Sibirien. In der einst
menschenleeren Taiga wuchsen Großstädte wie Jekaterinburg,
Novosibirsk, Krasnojarsk und Irkutsk heran, andere Regionen
blieben bis heute fast unberührt. Der Besuch in einer kleinen
Taigasiedlung vermittelt einen Einblick in den harten
sibirischen Alltag.
Ein Höhepunkt der Reise ist der Baikalsee – die Perle
Sibiriens - mit seiner beeindruckenden unendlichen Landschaft.
Auf der Insel Olchon lebt Valentin, ein burjatischer Schamane,
der seine sonderbare Welt vorstellt. Auf dem Weg in die
Hauptstadt Ulan Bator durchquert der Zug die endlose Steppe. Die
hier lebenden mongolischen
Nomaden
ziehen bis heute im Wechsel der Jahreszeiten mit ihren
Viehherden durch das Land.
Mitten
durch die gefürchtete Wüste Gobi geht die Reise nach China,
zunächst zu den Hängenden Klöstern und zu den Yungang-Grotten
in der Nähe von Datong. Nach 10.257 Kilometern endet die Reise
in Peking mit dem Besuch der Verbotenen Stadt, dem berühmten
Kaiserpalast und dem „Steinernen Drachen“, wie die
Chinesischen Mauer genannt wird.
Begleiten
Sie mich auf über 10.000 spannenden und abenteuerlichen
Kilometern. Bei dieser Reportage stehen Begegnungen mit Menschen
im Zentrum, der Mythos „Transsib“ wird hier lebendig.
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