| Transsibirische
Eisenbahn - von Hamburg nach
Peking

Bis
heute hat eine Reise mit der Transsibirischen Eisenbahn ihren
Mythos und ihren abenteuerlichen Charakter nicht verloren.
Seit meiner Kindheit fasziniert mich der Gedanke,
Russland, die Mongolei und China mit der Eisenbahn zu
durchqueren und fremde Kulturen, Religionen
und Menschen sowie die unterschiedlichen Landschaften zu
erleben.
Nach
Jahrzehnte langer Planung wurde unter Zar Alexander III. am 19.
Mai 1891 offiziell mit dem Bau des Schienenstranges begonnen.
Zeitweise arbeiteten mehr als 100.000 Menschen, um Schienen zu
verlegen, Brücken zu bauen, Trassen zu sprengen und große
Bauabschnitte trocken zu legen. Bis heute ist die fast 10.000
Kilometer lange Bahnlinie die Lebensader sowie der
wirtschaftliche Motor Sibiriens und der angrenzenden Länder.
Meine
Reise beginnt am Hauptbahnhof in Hamburg und führt mich zuerst
durch Polen und Weißrussland in die Millionenmetropole Moskau. Nach dem Besuch
der beeindruckenden Stadt und dem Kloster Sergiew Posad geht es
in das sagenumwobene Sibirien. In der einst menschenleeren Taiga
wuchsen Großstädte wie Jekaterinburg, Novosibirsk, Krasnojarsk
und Irkutsk heran. Andere Regionen blieben bis heute fast unberührt.
Bei einem Besuch in einer kleinen Taigasiedlung lerne ich den
sibirischen Alltag kennen. Ein Höhepunkt der Reise ist der
Baikalsee mit seiner beeindruckenden Landschaft. Auf der Insel
Olchon lerne ich Valentin, einen burjatischen Schamanen kennen.
Die Weiterfahrt führt Sie durch die endlose mongolische Steppe
in die Hauptstadt Ulan Bator und zu mongolischen Nomaden. Durch die gefürchtete Wüste Gobi geht
die Reise nach China, zunächst zu den Hängenden Klöster und
die Yungang-Grotten in Datong. Nach 10.257 Kilometern endet die
Reise in Peking mit dem Besuch des Kaiserpalastes und dem
„Steinernen Drachen“, wie die Chinesischen Mauer genannt
wird.
Begleiten
Sie mich auf 10.000 spannende und abenteuerliche Kilometer.
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